| Tourtagebücher und Konzertbilder. |
27.06.2009 Rock am Berg Vacha
In einer idyllischen Gegend umgeben von Burgruinen, weit weg von Hektik und Streß, ging dieses wilde Wochenende hier seinem Ende zu.
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| Bericht: |
Aber erstmal von Anfang an. Ungefähr 38 km vor unserem Ziel wurden wir schon von der modernen redenden Landkarte von der Autobahn gelotst. Auf der erfolglosen Suche nach einem Nichtlebensmittelmarkt kamen wir immer weiter in Richtung idyllischer Natur.
Auf dem Parkplatz angekommen, holten wir uns das Eintrittsbändchen am Eingang und schon befanden wir uns am Ort des Geschehens. Auf dem Gelände stand der Rest einer Ruine und man hatte einen schönen Blick auf das beschauliche Tal zur einen Seite, die Bühne und den Bierstand zur anderen Seite. Das Festival sprach sämtliche Altersgenerationen an, alles war unterstützt von ehrenamtlichen Helfern und man fühlte sich hier wohl.
Die Bands gaben sich wirklich Mühe, das Publikum mitzureißen, was sich aber gar nicht als einfach herraus stellen sollte. Die Musikrichtung der spielenden Gruppen war gemischt von Rock über Ska und Metal, vorwiegend aber Punk und Ska.
Von den ca. 200 anwesenden Gästen war der Anteil der „offensichtlichen“ Punkfunkfans so gering, dass man ihn an 10 Fingern abzählen konnte.
Eine schwere Aufgabe für WZ. Die Setliste war auf ein schnelles lautes Programm ausgelegt, für das Konzert wurde die Liste scheinbar während des Konzerts geändert. Das Publikum, das viele WZ-eigene Songs nicht kannte, ließ sich leichter mitreißenden, bei Coverversionen. So legten die Jungs relativ früh „Blitzkrieg Bop“ und kurze Zeit später den Klassiker „Gute Freunde kann niemand trennen“ nach. Michel ging auf der Bühne ab wie selten, wälzte sich mal am Boden, räkelte sich an einer Stange machte außergewöhnliche Ansagen. Die Jungs machten entsprechen mit, sprangen und liefen auf der Bühne wild umher. Ein Konzept das aufging. Es versammelten sich mehr und mehr Leute vor der Bühne. Es drohte jeden Moment zu regnen, aber der Wetterfrosch hatte ein Herz für das Publikum.
Anschließend rockte das aufgewärmte Publikum die Roten Ratten und die Kafkas. Ein schöner Festivaltag ging zu Ende. So ging es am nächsten Tag mit schönen Erinnerungen im Gepäck auf die Heimreise.
Leider gab es auch einen bösen Zwischenfall. Ein/e unbekannte/r hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Bus der Roten Ratten stark verkratzt und ein Loch in den Reifen gestochen.
Das ist unterste Schublade und kein Spaß mehr. Falls jemand dazu Hinweise hat, möge er sich beim Veranstalter und den Jungs von Rote Ratten melden bzw. eine Mail schicken an
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. Vielen Dank.
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