| Tourtagebücher und Konzertbilder. |
10.07.2010 Diedenbergen WZ Partyservice
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| Bericht: |
Als Parkmöglichkeit schloss sich an diesen schmalen maximal für ein vierrädriges Fahrzeug befahrbaren Pfad, eine Wiese an, welche im Regenfall als sichere Wegfahrsperre dienen konnte. Mit diesem Gedanken parkte ich meinen fahrbaren Untersatz. Warum waren wir eigentlich hier? Klaus hatte Geburtstag und Wilde Zeiten kamen für eine einzigartige persönliche musikalische Aufführung mit ihrem einzigartigen „Partyservice“vorbei.
Auf dem Gelände gab angekommen stand zufällig eine Bühne dominant auf der linken Seite vor einem bergähnlich anmutenden Panorama, daß umringt war von schwarzen Bäumen. Nachdem sich Wilde Zeiten am umfangreichen Buffet gut gesättigt hatten, ging es endlich los. Es muß ca. 0:49 Uhr gewesen sein, als sie die Bühne betraten. Erstmals hörte ich Spur im Schnee in einer Unplugged Version als Soundcheck getarnt, vorgetragen von der ganzen Band, „nur“ Michel fehlte, der an dem riesigen Mischpult zufällig 3 die drei richtigen von 1000 Reglern fand, die den Sound perfekt machten.
Der Start sprach mir mit „Könige der Nacht“ direkt aus der Seele, „“ knallte No one knows“ aus den Boxen und gab die Richtung für dieses nächtliche Spektakel an. Nach einem gemeinsam gesungenen „Happy Birthday“ gab es für alle „Verlorene Gestalten“ und „Heroes“ eine Portion „Blitzkrieg Bop“ und anschließend einen „Orkan über Frankfurt“. Es wurde allmählich heiß auf der Bühne und Alex entledigte sich seines Oberteils, Michel meinte bei dem Anlass, daß er sich dieser entkleiden würde, wenn 3 andere Publikumgsgäste mitmachen würden. Ein freiwilliger meldete sich sofort, Thomas wollte nicht und eine dritte Person war für diesen Zweck unauffindbar..
„Die Stadt der lachenden Gesichter“ füllte sich mit „Homegrown“. Der Text vom letzteren wurde auf der Bühne sogleich sinngemäß umgesetzt, damit das ganze etwas authentischer wirkte. Ab hier ging die gefühlte Zugabe los.
Viele „Gute Freunde“ waren an diesem Abend „Blau am Rhein“ und auch „Jacob“ war mit dabei, als er auf der „Party“ einen „Griechischen Wein“ aus Baden trank. Es ging lustig auf zu auf der Bühne, als Michel kurze Zeit zum „Viechermagneten“ wurde mit seinem orange leuchtenden Shirt. Passend zu Kulisse wurde „Sierra Madre“ angestimmt. Da keine Tomaten und faule Eier Richtung Bühne flogen, konnte die wilden Mainzer entgegen ihrer Sorgen dieses Lied hier ohne Bedenken spielen. Anschließend wurde aus Liebesbrief „ Stern der Erinnerung“ um David vor seiner Schießbude vor Schläfrigekeit zu bewahren. Dem „Punkrocksong“ folgte „I fought the law“ und ein Untergangskommandolied, daß ich live schon länger nicht mehr gehört habe. „Alles fängt von vorne an..“ schallte es über das Gelände und mit „Aggressionspotenzial“ wurde ein nicht geplanter Publikumswunsch erfüllt. Nach „1000 Meilen“ gaben die „5 Sterne Punks“ eine überraschenden Krach in Form vom Weihnachtssong „Stille Nacht“ zum Besten, was alles andere als beschaulich und sanftmütig war, egal. Lustig wars. Nach 1 ½ Stunden waren neben einigen Geburtstagsgästen die musikalischen Mainzer auf dem „Weg ans Meer“ und verabschiedeten sich artig beim begeisterten Publikum.
Fazit: Wo „Wilde Zeiten Partyservice draufsteht, ist auch „Wilde Zeiten Partyservice“ drin! Es gab ein spontanes Set mit vielen Überraschungen. Vielen Dank für diese schöne Gelegenheit an Klaus, seine Freunde und WZ! * Wir sehen uns :-)
Wo man den sagenumwobenen „Wilde Zeiten Partyservice“ buchen kann? www.wildezeiten.com
P.S. Ein voller Kühlschrank mit einer Auswahl von süffigen Getränken ist nicht von Nachteil. :-)
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