| Tourtagebücher und Konzertbilder. |
03.10.2009 Schleiz bzw. das 100ste
Wo genau soll ich anfangen? Nach fast zwei Monaten Konzertpause trafen wir die Entscheidung, den Tag der Wiedervereinigung gemeinsam mit guten Freunden bei passender Begleitmusik zu verbringen. Das Lokal dazu war auch schnell gefunden, ein Weg führte uns schließlich zu „Woodys Holzkneipe“ ins beschauliche Schleiz.
Für die musikalische Untermalung dieses feierlichen Tages stellten sich außer Wilde Zeiten auch die Fallobstfresser, Rückwärtsgang und Verfolgungswahn zur Verfügung. Vor dem Gebäude standen zahlreiche liebevoll aufwendig bearbeitete Holzskulpturen. Innen bot sich das gleiche Bild. In jedem Stuhl, jeden Tisch, alles sind Unikate steckt unwahrscheinlich viel Liebe zum Detail, sogar ein Fahrrad und ein Auto im „Urzeit Fred Feuerstein“ - Verschnitt gab es zu bewundern
Mit Vaddi und Thomas machte ich es mir auf einer Bierbankgarnitur bequem, wo wir auf unser Essen warteten, ein Hühnchen bot sich im nächsten Augenblick als solches an, jedoch entschieden wir uns es wieder laufen zu lassen, nachdem wir merkten, dass die Kochstelle noch nicht vorgeheizt war.
Es wurde langsam dunkel und weitere Konzertbesucher kamen an. Corinna und Basti trafen auch endlich ein und gemeinsam wurde erstmal mit dem ersten Glühwein dieses Jahr angestoßen und sich aufgewärmt. Der Konzertraum war sehr geräumig und bot erfreulicherweise eine gute Licht- und Musikanlage. Die erste Band fing an zu spielen und war schon gut was los. Wilde Zeiten spielten heute an dritter Stelle und bekamen 1 ½ Stunden Spielzeit, was uns sehr freute.
Die Setliste hielt zum Jubiläum viele Überraschungen bereit. Die Klassiker waren “Spur im Schnee“, “Gute Freunde“ und “Party ein ganzes Leben lang“. Statt “Liebesbrief” schmolzen wir bei “Ozean” dahin, Wunderkerzen sorgten für noch mehr Gänsehautstimmung. “Stadt der lachenden Gesichter” und eine neue Version von “Weg ans Meer” ließen das Publikum durchdrehen. Am Schluss kündigte Michel einen komplett wirklich noch nie gespielten Song an. Einen Schlager der mir seitdem er gespielt wurde einen lästigen Ohrwurm bescherte. “Da sprach der Alte Häuptling zum Indianer, wild ist der Westen, schwer ist der Beruf..” Wer kennt dieses Lied nicht? Ich fühlte mich überglücklich und die Party nach der Party fing an. Die Kneipe warb auf ihrem Flyer mit unglaublichen Öffnungszeiten von 16 Uhr bis “der letzte geht”. Eine mutige Aussage, die sich aber als richtig heraus stellen sollte.
Respekt und Grüße an den Besitzer der “Holzkneipe” und an alle, die an diesem Konzertabend irgendwie beteiligt waren. Wenn ich an diesem Abend zurückdenke, habe ich die Textzeile “Wir kommen wieder, es dauert nicht mehr lang..”, im Kopf.
| Fotos: |
| Bericht: |
Für die musikalische Untermalung dieses feierlichen Tages stellten sich außer Wilde Zeiten auch die Fallobstfresser, Rückwärtsgang und Verfolgungswahn zur Verfügung. Vor dem Gebäude standen zahlreiche liebevoll aufwendig bearbeitete Holzskulpturen. Innen bot sich das gleiche Bild. In jedem Stuhl, jeden Tisch, alles sind Unikate steckt unwahrscheinlich viel Liebe zum Detail, sogar ein Fahrrad und ein Auto im „Urzeit Fred Feuerstein“ - Verschnitt gab es zu bewundern
Mit Vaddi und Thomas machte ich es mir auf einer Bierbankgarnitur bequem, wo wir auf unser Essen warteten, ein Hühnchen bot sich im nächsten Augenblick als solches an, jedoch entschieden wir uns es wieder laufen zu lassen, nachdem wir merkten, dass die Kochstelle noch nicht vorgeheizt war.
Es wurde langsam dunkel und weitere Konzertbesucher kamen an. Corinna und Basti trafen auch endlich ein und gemeinsam wurde erstmal mit dem ersten Glühwein dieses Jahr angestoßen und sich aufgewärmt. Der Konzertraum war sehr geräumig und bot erfreulicherweise eine gute Licht- und Musikanlage. Die erste Band fing an zu spielen und war schon gut was los. Wilde Zeiten spielten heute an dritter Stelle und bekamen 1 ½ Stunden Spielzeit, was uns sehr freute.
Die Setliste hielt zum Jubiläum viele Überraschungen bereit. Die Klassiker waren “Spur im Schnee“, “Gute Freunde“ und “Party ein ganzes Leben lang“. Statt “Liebesbrief” schmolzen wir bei “Ozean” dahin, Wunderkerzen sorgten für noch mehr Gänsehautstimmung. “Stadt der lachenden Gesichter” und eine neue Version von “Weg ans Meer” ließen das Publikum durchdrehen. Am Schluss kündigte Michel einen komplett wirklich noch nie gespielten Song an. Einen Schlager der mir seitdem er gespielt wurde einen lästigen Ohrwurm bescherte. “Da sprach der Alte Häuptling zum Indianer, wild ist der Westen, schwer ist der Beruf..” Wer kennt dieses Lied nicht? Ich fühlte mich überglücklich und die Party nach der Party fing an. Die Kneipe warb auf ihrem Flyer mit unglaublichen Öffnungszeiten von 16 Uhr bis “der letzte geht”. Eine mutige Aussage, die sich aber als richtig heraus stellen sollte.
Respekt und Grüße an den Besitzer der “Holzkneipe” und an alle, die an diesem Konzertabend irgendwie beteiligt waren. Wenn ich an diesem Abend zurückdenke, habe ich die Textzeile “Wir kommen wieder, es dauert nicht mehr lang..”, im Kopf.
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